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Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und hat bereits beträchtliche Auswirkungen auf sämtliche Umwelt- und Gesellschaftsbereiche. Hitzewellen, Trockenperioden, starke Niederschläge und Stürme nehmen weltweit immer mehr zu und verursachen enorme Schäden. Geeignete Strategien und Maßnahmen können dazu beitragen dem Klimaschutz auf lokaler Ebene zu begegnen. Neben dem Schutz des Klimas rückt auch die Anpassung an die Folgen des Klimawandels immer weiter in den Fokus.

Klimaschutz umfasst alle Maßnahmen, die der globalen Erderwärmung entgegenwirken. Sie tragen dazu bei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Dabei haben der Einsatz von Erneuerbaren Energien und Energiesparmaßnahmen bereits zu beachtlichen CO2-Einsparungen geführt. Auch im Verkehrsbereich kann die Förderung des Fuß- und Radverkehrs zur Reduzierung derCO2-Emissionen beitragen.

Klimaanpassungsmaßnahmen zielen darauf ab, die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels abzumildern und die negativen Auswirkungen auf unsere Lebensbereiche zu vermeiden. So leisten Begrünungs- und Verschattungselement einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Hitzebelastung in urbanen Räumen. Entsiegelungsmaßnahmen und die Schaffung von Retentionsflächen können hin zu den Abfluss von Wasser begünstigen.

Bisher werden Klimaschutz und Klimaanpassung überwiegend unabhängig voneinander betrachtet - stehen jedoch in enger Wechselwirkung zueinander. Maßnahmen mit Synergieeffekten, die sowohl einen Beitrag zum Klimaschutz als auch zur Klimaanpassung leisten, gilt es daher zu priorisieren. So kann eine Fassadenbegrünung nicht nur das Mikroklima begünstigen und der biologischen Vielfalt zugutekommen, sondern auch das Gebäude vor Sonneneinstrahlung schützen und somit weiterführend Einfluss auf die Verbesserung des Raumklimas im Gebäude nehmen.

Auf lokaler Ebene gibt es demnach eine Vielzahl an Handlungsbereichen -etwa bei der Stadtentwicklung, dem Gebäudebestand, der Mobilität, der Energieversorgung oder beim privaten Konsum. Das Klimamanagement nutzt hierbei Strategien, Instrumente und Methoden, um alle klimarelevanten Aktivitäten und Entscheidungen innerhalb der Kommune aufeinander abzustimmen und zu verankern. KlimaschutzmanagerInnen bündeln dabei die kommunalen Klimaschutzaktivitäten, entwickeln Maßnahmen und koordinieren dessen Umsetzung. Eine Vernetzung der lokalen Klimaschutzakteure fördert zudem den Informations- und Erfahrungsaustausch und schafft unter Einbindung der Kommune Akzeptanz bei den BürgerInnen für eine klimaresiliente Zukunft.

Die Kommune mit ihren vielfältigen Funktionen als Vorbild, Planungsträgerin, Eigentümerin, Versorgerin hat dabei weitreichende Handlungsmöglichkeiten, um den Klimaschutz vor Ort voranzubringen. Sie gestaltet die lokale Energieversorgung (Einsatz erneuerbarer Energien und Energieeffizienz kommunaler Liegenschaften und Infrastruktur), fördert eine emissionsarme Mobilität (Stärkung Radverkehr und ÖPNV), eine nachhaltige Beschaffung sowie eine nachhaltige Flächennutzung und schafft Bewusstseinsbildung durch intensive Öffentlichkeitsarbeit.

Dachbegrünungen und Entsiegelungen fördern lassen

ELKA-Förderprogramm zur Förderung der Klimafolgenanpassung

Mit dem ELKA-Förderprogramm („Richtlinie der Emschergenossenschaft (bzw. des Lippeverbandes) zur Förderung der Klimafolgenanpassung (ELKA)") fördern der Lippeverband und die Emschergenossenschaft Maßnahmen zur Entsiegelung und zur naturnahen Regenwasserbewirtschaftung sowie Projekte zur Begrünung von Gebäuden und Flächen in ihrem jeweiligen Verbandsgebiet. Antragsberechtigt sind alle Grundstückseigentümer:innen im Fördergebiet des Lippeverbandes.

Förderfähige Maßnahmen für Grundstückseigentümer:innen:

Gefördert werden:

Machbarkeitsstudien (80 % Fördersatz): Klärung der Umsetzbarkeit von Abkopplungsmaßnahmen im Umfang einer erweiterten Vorplanung

Abkopplungsmaßnahmen (40 – 80 %): Maßnahmen zur Reduzierung des Regenwasserabflusses in Mischkanalisation oder zur Steigerung der Verdunstung durch Entsiegelung, Regenwasserversickerung über Flächen- Mulden- oder Rigolenversickerung, Baumrigolen, Gewässerleitung, Regenwassernutzung, Dachbegrünung, wandgebundene Fassadenbegrünung mit Bewässerung über in Zisternen gesammeltes Regenwasser.

Eine Beschreibung einzelner passender Maßnahmen finden Sie unter www.klima-werk.de/klima-wissen/massnahmen

 

Fördervoraussetzung:

-              Die Maßnahme darf vor der Förderzusage nicht begonnen werden

-              Es darf keine Rechtspflicht zur Durchführung der Maßnahme bestehen (z.B. über einen Bebauungsplan)

-              Eigenleistungen werden nicht gefördert (Dies gilt nicht für Dachbegrünungsmaßnahmen mit einer Flächengröße bis zu 200 m² im vereinfachten Verfahren)

Mehr Informationen zu den genauen Förderquoten und Fördervoraussetzungen sowie Zweckbindungsfristen finden Sie unter www.klima-werk.de/klimafoerderung/elka-foerderung in den Dokumenten „Förderrichtlinie Lippeverband“ und „Fördersätze“.

 

Antragsverfahren:

Förderanträge mit den jeweiligen erforderlichen Unterlagen sind schriftlich oder per E-Mail zu stellen. Hierzu verwenden Sie bitte das jeweilige Antragsformular, welches auf www.klima-werk.de bereitgestellt wird. Die Förderung wird durch eine schriftliche Zusage gewährt. Eine Ausnahme stellen Dachbegrünungsmaßnahmen mit einer Flächengröße bis zu 200 m² dar. Hierfür können Bürger:innen die Förderung direkt über das digitale Förderportal beantragen.

 

Adresse für Förderanträge, Anzeigen oder sonstige Mitteilungen:

Schriftlich: Lippeverband, Zukunftsinitiative Klima.Werk, Kronprinzenstr. 24, 45128 Essen

E-Mail: hallo@klimawerk.de

 

Besonderheit Förderung Dachbegrünung – Förderprogramm 10.000 Grüne Dächer – vereinfachtes Verfahren

Was wird gefördert:

Gefördert wird pauschal mit 50 Euro pro Quadratmeter begrünter Dachfläche.

 

Förderbedingungen:

-              Damit die Dachbegrünung wie gewünscht Regenwasser speichern kann, muss sie mit einem Mindestaufbau von zehn Zentimetern hergestellt werden oder so, dass sie eine Wasserspeicherkapazität von mindestens 25 Litern/m² hat. Über die Mindestdicke beziehungsweise die Speicherkapazität wird sichergestellt, dass im Jahresdurchschnitt höchstens 30 Prozent des Niederschlags als Überlauf abfließen und mindestens 70 Prozent von den Pflanzen aufgenommen und verdunstet wird.

-              Wer die Förderung beantragt, muss Eigentümer:in des Grundstücks sein.

-              Die Summe aller zu begrünenden Dachflächen (überdeckte Grundfläche) darf pro Grundstück maximal 200 Quadratmeter betragen.

-              Es darf keine Rechtspflicht zur Durchführung der Maßnahme bestehen (z.B.: Bebauungsplan oder Gründachsatzung)

-              Die Dachfläche ist an die Kanalisation angeschlossen

-              Mit der Maßnahme darf zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht begonnen worden sein.

Mehr Informationen zu den Förderbedingungen und Zweckbindungsfristen finden Sie unter https://www.klima-werk.de/gruendachfoerderung/foerderbedingungen.

Die Förderung für Dachbegrünungen beantragen Sie über das digitale Förderportal mit folgenden Unterlagen:

-              Aktuellen Bescheid über Niederschlagswassergebühren

-              Die Größe der zu begrünende Dachfläche

-              Eine aktuelle Bankverbindung

-              Ein aktuelles Foto des noch nicht begrünten Daches

Alle Informationen zum Förderprogramm: „10.000 Grüne Dächer“ sowie den Link zum Förderportal zum Einreichen Ihres Antrags finden Sie unter

 https://www.klima-werk.de/gruendachfoerderung

Hitzeperioden machen gerade älteren oder erkrankten Menschen oft Probleme. Darum hat unsere Gemeinde mit Unterstützung des Kreisgesundheitsamtes ein Hitzetelefon installiert.

Ehrenamtliche des Seniorenbeirates rufen bei Hitzewarnungen bei den angemeldeten Personen an, geben Tipps und fragen nach dem Befinden.

So funktioniert es

  • Senioren melden sich bei unserer Klimamanagerin an
  • Die Anmeldung wird an das Gesundheitsamt des Kreises weitergeleitet.
  • Das Gesundheitsamt ruft zurück und erfragt einige Daten zu Alter, Krankheiten und allgemeinem Gesundheitszustand.
  • Die Daten gehen an die Gemeinde Welver.
  • Bei Hitzewarnungen rufen ehrenamtliche Helfer des Seniorenbeirats bei den angemeldeten Personen an.
  • Sie sprechen über Maßnahmen die jeder selbst gegen die Hitze vornehmen kann und geben Ratschläge.
  • Selbstverständlich können auch Angehörige ihre älteren Familienmitglieder anmelden

 

„Hitze kann für lebensältere oder kranke Personen eine echte Gefahr bedeuten. Darum bieten wir diesen Service an. Es ist ein Stück präventive Gesundheitsfürsorge die mit Hilfe des Seniorenbeirats das Leben in Welver ein Stückchen besser machen kann. Scheuen Sie sich nicht, sich anzumelden!“, so Klimamanagerin Christina Tigges.

Welver ist nach der Stadt Soest die zweite Kommune im Kreis die ein solches Angebot hat.

Anmelden unter: 02384-51 217

Tipps zum Umgang mit Hitze finden Sie hier auf der Seite des Kreis Soest

LokalStars

Jetzt mitmachen: Welver und Westenergie suchen die LokalStars 2026

  • Neuer Preis für nachhaltiges Engagement – Bewerbung bis Ende Mai
  • Gewinnerprojekt erhält 500 Euro Preisgeld  
  • „Bei uns vor Ort engagieren sich viele Menschen für eine lebenswerte Zukunft. Gemeinsam mit Westenergie unterstützen wir diesen Einsatz und machen mit den LokalStars nachhaltige Ideen in all ihren Facetten sichtbar“, sagte Camillo Garzen, Bürgermeister.

Ob Gemeinschaftsgarten, ehrenamtliche Vorlesegruppe im Altersheim oder Repair-Café – es gibt viele Menschen, die mit ihren Ideen das Leben vor Ort besser machen. Mit dem neuen LokalStars-Award würdigen Welver und Westenergie dieses Engagement und machen Projekte sichtbar, die die Kommune lebenswerter, sozialer und zukunftsfähiger gestalten. Initiatorinnen und Initiatoren, die sich für eine starke Gemeinschaft, bewussten Konsum oder eine gesunde Natur einsetzen, können sich bis Ende Mai 2026 bewerben.

„Bei uns vor Ort engagieren sich viele Menschen für eine lebenswerte Zukunft. Gemeinsam mit Westenergie unterstützen wir diesen Einsatz und machen mit den LokalStars nachhaltige Ideen in all ihren Facetten sichtbar“, sagteCamillo Garzen, Bürgermeister.

Projektverantwortliche – ob Vereine, Gruppen, Initiativen oder engagierte Personen – können sich vom 1. bis zum 31. Mai 2026 anmelden. Die Anmeldeadresse wird dann zeitnah bekannt gegeben. 

Susen Griemens, Projektleitung Westenergie LokalStars, betonte: „Die besten Ideen entstehen dort, wo Menschen zusammenkommen und Verantwortung übernehmen. Mit den LokalStars möchten wir nachhaltige Projekte sichtbar machen und auszeichnen.” 

 

Ablauf und Preisvergabe Westenergie LokalStars

Nach einem digitalen Bürgervoting wählt eine Jury aus den drei beliebtesten Projekten einen Sieger. Das Gewinnerprojekt erhält 500 Euro im Rahmen einer kommunalen Ehrung. Alle kommunalen Gewinner können sich zudem für den Regionalentscheid qualifizieren – dort warten zusätzlich bis zu 5.000 Euro Preisgeld.

Nachhaltigkeit gewinnt. Gemeinsam für die Region

Die Westenergie engagiert sich gemeinsam mit ihren Partnerkommunen für nachhaltige Projekte in den Bereichen Sport, Kultur, Bildung und Umwelt. Mit Initiativen wie den Westenergie LokalStars setzt sich das Unternehmen für die Menschen vor Ort ein, unterstützt lokale Projekte von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Institutionen und Firmen zum Nutzen der Öffentlichkeit. Das Ziel: Gemeinsam die Zukunft gestalten – von Osnabrück bis Trier, von Wesel bis Arnsberg. Mit Zuversicht und Entschlossenheit. Eindrücke finden sich auch auf Instagram, Facebook und LinkedIn. Weitere Informationen: www.lokalstars.westenergie.de 

Innerhalb dieser Zusammenarbeit werden jeden zweiten  Monat kostenfreie Initialberatungen zur energetischen Sanierung durch einen qualifizierten Energieberater im Rathaus der Gemeinde Welver angeboten. Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen bis zu einer Woche vor dem jeweiligen Beratungstermin zwingend erforderlich, da der Energieberater nur zu den vereinbarten Terminen im Rathaus anwesend ist.

Die Initialberatungen dienen unter anderem zur Klärung von Fragen zur Förderung von energetischer Sanierung, zum Heizungsaustausch, zur Wärmedämmung oder zu erneuerbaren Energien. Interessierte können gemeinsam mit dem Energieberater mögliche Vorgehensweisen durchsprechen und planen. Auch können weitere qualifizierte Ansprechpartner genannt werden. Ein Fragebogen zur Vorbereitung der Beratung kann bei Frau Tigges unter dem oben angegebenen Kontakt per E-Mail angefordert werden oder hier aufgerufen und selbst ausgedruckt werden. Der Fragebogen ist keine Bedingung für das Gespräch, aber erleichtert eine effiziente Beratung.

Die Sprechstunden in der Gemeinde Welver:

Uhrzeit: von 16:00 bis 18:00 Uhr

Dauer: je etwa 30 Minuten

Ort: Rathaus Welver, Am Markt 4, 59514 Welver, Sitzungszimmer

Kosten: keine

- Mittwoch, 14.01.2026
- Mittwoch, 11.03.2026
- Mittwoch, 13.05.2026
- Mittwoch, 15.07.2026
- Mittwoch, 09.09.2026
- Mittwoch, 11.11.2026

Eine Anmeldung ist bis zu einer Woche vor dem jeweiligen Beratungstermin zwingend erforderlich. Bitte melden Sie sich unter der Telefonnummer 02384/51-217 oder per E-Mail über c.tigges@welver.de bei der Gemeinde Welver an.

Der Kreis Soest bietet monatlich einen kostenlosen Beratungstermin zum Thema Photovoltaik an. 

Hier finden Sie die Termine und die weiteren Infos

Um die anspruchsvollen klimapolitischen Ziele zu erreichen, fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) über die Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld (kurz: Kommunalrichtlinie) vom 22. Juli 2020 den Aufbau und Betrieb kommunaler Netzwerke zu den Themenbereichen Klimaschutz, Energieeffizienz, Ressourceneffizienz und klimafreundliche Mobilität. Zu den Förderbausteinen zählen u.a. die Gewinnung von Kommunen für das Netzwerk sowie die professionelle Betreuung durch ein qualifiziertes Netzwerkteam für die mehrjährige (meist dreijährige / 36-monatige) Zusammenarbeit von Kommunen.

Das „Kommunale Netzwerk Nachhaltigkeit – KNN“ setzt sich zwei inhaltliche Schwerpunkte, die im Rahmen der kommunalen Verwaltung einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft darstellen. Mit den beiden Schwerpunkten „Nachhaltige Beschaffung“ und „Nachhaltige Liegenschaften“ wird der Themenkomplex der Nachhaltigkeit mit zwei wesentlichen Bausteinen, der kommunalen Beschaffung auf der einen Seite und kommunalen Liegenschaften auf der anderen Seite verknüpft. Die Durchführung eines kommunalen Netzwerks mit diesen beiden Schwerpunkten ist bislang in Deutschland einmalig und verknüpft die Synergieeffekte, die in der interkommunalen Zusammenarbeit entstehen können mit den individuellen Gegebenheiten der kommunalen Entscheidungsstrukturen. Das Netzwerk kann Modellcharakter für andere Regionen in Deutschland sein.

Am 08. Juni 2022 wurde der Startschuss für das innovative Netzwerk gegeben. Die Gemeinde Welver zusammen mit den Städten Lünen, Herten, Recklinghausen und Werne sowie dem Kreis Recklinghausen erarbeiten in dem Netzwerk gemeinsame Ideen, Lösungen und Handlungskonzepte, um in der eigenen Verwaltung das Thema Nachhaltigkeit weiter voranzubringen.

Das Netzwerk läuft insgesamt 3 Jahre. In 4 Treffen pro Jahr wollen die Teilnehmer mit Input von Fachberatern und durch eigenen Erfahrungsaustausch praxisrelevante Maßnahmen für eine nachhaltige Kommune erarbeiten. Es sollen individuelle Prozessbeschreibungen für eine nachhaltige Beschaffung umgesetzt werden. In Terminen vor Ort werden mit fachlicher Begleitung die Einbindung einer nachhaltigen Beschaffung in den Verwaltungsalltag durchgeführt. Außerdem geht es in dem Netzwerk um nachhaltiges Bauen. In den einzelnen Kommunen werden Bauvorhaben im Bestand und Neubauprojekte unter die Lupe genommen. Unterstützt von Experten entwickeln die Teilnehmer praxisorientierte Leitlinien zur Umsetzung einer nachhaltigen Bauweise.

Die Gemeinde Welver ist seit August 2022 kommunaler Kooperationspartner des Netzwerkes „Sanieren mit Zukunft im Kreis Soest“.

Zum Klimaschutz gehören Maßnahmen, um der globalen Erderwärmung entgegen zu wirken und Folgen zu vermindern oder zu vermeiden. Unumgänglich ist die drastische Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen. Die energetische Sanierung in Form von erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Energiesparen trägt zu einem großen Teil dieser Verringerung bei und ist somit ein wichtiger Baustein im Bereich der Klimaneutralität der Gemeinde Welver.

Das Netzwerk informiert und berät auf vielfältige Weise in den Bereichen „energetische Sanierung“ und „generationengerechte Gebäudeplanung“ und ist sowohl für die Sanierungsinteressierten als auch für Netzwerk- und Kooperationspartner kostenfrei. Ziel der Gemeinde Welver ist es, Sanierungsinteressierten eine zukunftsorientierte Beratung anzubieten, welche von allgemeinen Informationen bis hin zur Planung bis schließlich zur Umsetzung unterstützt. Denn eine fachlich richtig durchgeführte Sanierung in den Bereichen Heizsystem, Brennstoff oder Dämmung erhöht neben dem Marktwert nicht nur den Wohn- und Wohlfühlwert eines Gebäudes, sondern auch das Einsparpotenzial beim Energieverbrauch.