25. März 2020

Kreisweit einheitlicher Vorstoß zur Aussetzung der Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung und Offene Ganztagsschule

Welver. Bürgermeister Uwe Schumacher hat sich mit seinen Bürgermeister-Amtskollegen der weiteren Kommunen im Kreis Soest sowie mit dem Kreis Soest selber auf ein schnelles, einheitliches Vorgehen im Falle der Erhebung von Elternbeiträgen für Kindertagesbetreuung und Offene Ganztagsschulen geeinigt. Bekanntlich sind die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung – also Kitas und Kindertagespflege – sowie die Schulen und die Offenen Ganztagsschulen in Soest vor dem Hintergrund der Coronavirus-Schutzmaßnahmen durch das Land NRW geschlossen worden. Eine Notbetreuung besteht für Kinder von Eltern, die in Schlüsselpositionen tätig sind. Das Land und die Gemeinde Welver stellen aber die Finanzierung der Kitas und Schulen trotz deren Schließung weiter sicher. Schulpädagogen, Erzieherinnen und Erzieher sowie Kindertagespflegepersonen werden aus den öffentlichen Haushalten weiterbezahlt und damit in der Coronavirus-Krise gestützt. Bürgermeister Uwe Schumacher ist überzeugt, dass neben dieser Unterstützung auch die betroffenen Eltern entlastet werden müssen. Sollte bis Freitag, 27. März 2020, keine landeseinheitliche Regelung für den Umgang mit den Elternbeiträgen gefunden worden sein, wird die Verwaltung deshalb der Politik vorschlagen, ab dem 1. April 2020 auf die Erhebung der Beiträge für Kitas, für Kindertagespflege und für die Offene Ganztagsschule in Welver zu verzichten. Dies soll bis zum Ende der coronavirusbedingten Schließung der genannten Einrichtungen gelten.