27. August 2018

Breitbandausbau ist in die operative Phase gestartet.

Bürgermeister und Vertreter aller Kommunen nahmen am 22.08.2018 in Soest-Röllingsen am symbolischen Spatenstich zur Glasfaserversorgung für den Kreis Soest teil.Foto: Th.Weinstock/Kreis Soest

Auf Einladung von Landrätin Eva Irrgang nahm Bürgermeister Uwe Schumacher am symbolischen Spatenstich für den Breitbandausbau innerhalb des Kreises Soest teil. 10.071 Haushalte im Kreis Soest sollen mit zukunftssicherer Glasfasertechnologie bis an das Haus (FTTB – Fiber to the Building) versorgt werden. Der Kreis Soest setzte damit als erster Kreis bundesweit auf diese zukunftsfähige Glasfaser-Technologie. Der Bund fördert die Investition mit rund 10,3 Millionen Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert weitere 9,5 Millionen Euro und den Rest von rund 800.000 Euro steuern die Kommunen als Eigenanteil zum Ausbau bei. Ein großer Teil des Fördergebietes liegt in der Gemeinde Welver. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2020 abgeschlossen sein. 96 Prozent der Haushalte im Kreis Soest haben dann eine Anschlussqualität von mindestens 50 Mbit/s im Download, 12 Prozent davon mit Glasfaser bis zum eigenen Keller. Für die übrigen vier Prozent zeigte sich Christoph Hellmann, Breitbandkoordinator beim Kreis, optimistisch: „Wir verfolgen aktuell zwei Ansätze – den privatwirtschaftlichen Ausbau und den geförderten Ausbau. Mit dem geförderten Ausbau durch innogy rücken besonders abseits gelegene Haushalte näher an Glasfaserkabel heran. Für innogy und andere Telekommunikationsunternehmen steigen damit die Anreize, auch diese anzubinden. Außerdem hat die Bundespolitik erkannt, dass den Menschen das Thema unter den Nägeln brennt und hat deshalb weitere Förderprogramme mit deutlich schnelleren Antragsverfahren auf den Weg gebracht. Die dafür notwendige Markterkundung haben wir für den ganzen Kreis Soest schon angestoßen. Nach der Datenauswertung werden wir das Ergebnis den Kommunen vorstellen und gehen davon aus, dass wir uns anschließend wieder mit einem gemeinsamen kreisweiten Antrag am Förderverfahren beteiligen.“ Bürgermeister Uwe Schumacher ist sich sicher, dass ab dem Jahr 2020 auch die Randlagen und Splittersiedlungen in den Ortsteilen mit Glasfaser versorgt werden. Detaillierte Auskünfte zur Glasfaserversorgung in Welver erteilt Wirtschaftsförderer Detlev Westphal unter der Rufnummer 02384/51-111.