Gemeinsam gegen den Riesenbärenklau

Die Gemeinde Welver sucht Nachfolge für Ehrenamt.

Kurzübersicht Riesenbärenklau

Der Riesenbärenklau (auch Herkulesstaude) vermehrt sich rasant und kann schnell eine Höhe von 3 bis 5 m erreichen. Doch was so prächtig aussieht, verdrängt hierzulande heimische Pflanzenarten und bildet zudem Substanzen, die in Kombination mit Sonnenlicht phototoxisch wirken und zu gefährlichen Verbrennungen führen können.

Die Herkulesstaude kommt bevorzugt an geschützten Bereichen vor: Waldrändern, Bahngleisen und Gewässern. Seit 12 Jahren bekämpft Jürgen Dahlhoff die Pflanzen am Enker Bach und anderen Gebieten mit dem Erfolg, dass die Bestände schon deutlich zurückgegangen sind. Entfernt werden die Pflanzen durch das Durchstechen der Wurzelrübe vom Vegetationskegel unterhalb der Erdoberfläche mit einem geschärften Spaten. Je kleiner die Pflanzen sind, desto einfacher lassen sie sich abtrennen. Wir bedanken uns herzlich für die großartige Arbeit von Herrn Dahlhoff in den vergangenen Jahren und suchen nun neue freiwillige Helferinnen und Helfer beim Kampf gegen die invasive Pflanzenart.

Gemeinsam können wir gegen die Ausbreitung der Herkulesstaude erfolgreich sein. Wer sich – als Einzelperson oder auch als Gruppe – für dieses Amt interessiert, laden wir gerne zu einem Erfahrungsaustausch ein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.     

Ansprechpartner:

Gemeinde Welver
Klimamanagement 
Christina Gollmann
c.gollmann@welver.de
02384 / 51 217

 

Fotos: Jürgen Dahlhoff