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Klotingen

Ortsvorsteher:
Wilfried Starb
Hohe Brücke 2
59514 Welver-Klotingen
Fotogalerie:
Klotingen
Beschreibung des Ortes
Klotingen, mit seinen gut 300 Einwohnern, ist ein Haufendorf, welches durch die Landwirtschaft geprägt ist und an alten Traditionen festhält, aber auch mit fortschrittlicher Anpassung an das Moderne. Das Dorf hat eine Fläche von 6,13 ha oder 6.130.000 qm und ist nachweislich über 900 Jahre alt.
Der höchste Punkt liegt mit 98,07 m an der Klotinger Heide. Von den vielen landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieben sind nur noch wenige übrig geblieben. Zahlreiche Vereine und Gruppierungen pflegen das aktive Vereinsleben und stärken die gute Dorfgemeinschaft und ein harmonisches Miteinander.
Schräg gegenüber steht die ehemalige Volksschule mit Glockenturm, die 1892 errichtet wurde und heute als Wohnhaus genutzt wird. Einige Meter weiter wurde 1996 anlässlich der 900 Jahrfeier des Ortes ein Gedenkstein errichtet. Im Jahr 1096 wurde Klotingen erstmals urkundlich erwähnt.
Nachdem 1981 aus wirtschaftlichen Zwängen die einzige Gastwirtschaft mit einem großen Versammlungssaal schließen musste, erbauten die Klotinger Bürger in einem Gemeinschaftsprojekt das Klotinger Bürgerhaus. Es wurde 1985 eröffnet und gibt sowohl Klotinger Bürgern als auch vielen auswärtigen Gästen Raum für Feiern und ist der Stolz aller Klotinger.
Das historische Urkundenmaterial über Klotingen ist außergewöhnlich reichhaltig. Im Jahr 1096 schenkte der Kölner Erzbischof Hermann III. dem Kloster Siegburg ein Gut in Klotingen. Mit dieser Urkunde trat Klotingen in das Licht der Geschichte.
Mit sehr vielen weiteren Urkunden aus mehreren Staatsarchiven kann uralte Klotinger Geschichte dokumentiert werden. Ebenso kann eine alte Höfegeschichte der meisten Bauernhöfe bis 1531 nachgewiesen werden. Im Bördekataster von 1685, wo alle Höfe der Börde zur besseren Steuerfassung aufgeführt wurden, sind für Klotingen 32 Höfe aufgeführt, die ihren Lebensunterhalt ausschließlich mit der Landwirtschaft verdienten. In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts ist ihre Zahl auf 23 Betriebe geschrumpft. Auf Grund des Strukturwandels ging die Zahl der Vollerwerbsbetriebe weiter rapide zurück auf heute vier Betriebe.
An allen Eingangsstraßen in Klotingen fallen schöne und gepflegte Willkommenstafeln auf, die von der Landjugend erstellt wurden. Auf diesen Tafeln ist das Familienwappen des Adelsgeschlechts derer „von Klotingen“ abgebildet. In „Seiberts Urkundenbuch“ ist das Wappen von 1288 bis 1483 nachweisbar.
Für weitere Informationen steht auch Ortsheimatpfleger Friedhelm Müller gern zur Verfügung.
- Schützenverein Klotingen 1844 e.V.
- Kinderschützenverein
- Evangelische Frauenhilfe Klotingen-Flerke
- Landjugend Klotingen-Recklingsen
- Freiwillige Feuerwehr Löschgruppe Klotingen
- Landfrauenverband Welver-Klotingen-Flerke




